Bremen Classic Motorshow 2020 – Preview

Bremen Classic Motorshow punktet mit Sonderschauen
Freitag bis Sonntag, 31. Januar bis 2. Februar 2020

 Sonderschau - MESSE BREMEN/Studio Seekamp                                                                                         Photo credits: MESSE BREMEN/Studio Seekamp

Legendäre Auto-Rivalen, Vielfalt bei den klassischen Motorrollern und Konkurrenz für die Jungen Klassiker – Besuchermagnete der Bremen Classic Motorshow sind stets die Sonderschauen.

Beim „Rendezvous ewiger Rivalen“ stehen sich in Halle 5 sieben berühmte Paarungen klassischer Kontrahenten in der ersten Sonderschau gegenüber, darunter die Luxus-Roadster Mercedes-Benz 300 SL und BMW 507. „Zu Rivalen werden diese Traumwagen aus der Wirtschaftswunderzeit erst durch ihre Fans, die die Modelle zu Duellanten stilisieren“, sagt Frank Ruge, Projektleiter bei der Messe Bremen. Bestes Beispiel hierfür ist die Konkurrenz zwischen Ford-Capri- und Opel-Manta-Verehrern. Ehrensache, dass die Bremen Classic Motorshow auch dieses historische Duell präsentiert.

Die Sonderschau in Halle 1 zelebriert „70 Jahre Motorrollerkultur in Deutschland“. Mehr als 20 Exponate – vom Bastert-Einspurauto über die Vespa PX bis hin zur Honda Helix – spiegeln urbane Mobilität auf zwei Rädern wider. „Dabei sind Motorroller ganz klar ebenso nostalgische wie aktuelle Gefährte“, so Frank Ruge. Dafür steht exemplarisch die „Vietnam-Schwalbe“ des Sammlers Martin Klein. Für sechs Monate war der 25-Jährige 2019 mit seiner weiß-grauen KR 51/2 von 1986 unterwegs. Auf die Idee zur Reise kam Klein, als ihn immer mehr Fans aus der ganzen Welt anschrieben. Seine YouTube-Tutorials geben anderen Simson-Fahrern Hilfe zur Selbsthilfe und erzielen mehrere Hunderttausend Klicks.

Mehr Raritäten auf zwei Rädern gibt es im Foyer der Halle 1. Acht Rennräder umfasst die Sonderschau „Sammlerträume der 70er- und 80er-Jahre“. Die Exponate, darunter ein 1986er Cinellis vom Typ Laser oder das 1987/88er Titanrennrad von Passoni, stammen aus der Sammlung des Rad-Enthusiasten Wolfgang Hagemann. „Jedes der 300 Cinelli wurde in Handarbeit gefertigt und so gleicht kein Laser dem anderen“, erklärt Hagemann den Reiz der Designikone der 80er-Jahre und die Exklusivität der Ausstellung. Komplettiert wird der Bereich durch eine große Auswahl an käuflichen Rennrädern und Zubehör.

Zu entdecken gibt es aber noch mehr: etwa die internationale Verkaufsausstellung von Oldtimern in den Hallen 4, 5 und 6.
Ebenfalls in Halle 6 finden Interessierte die Handelsplattform Young Generation. Anders als die Jungen Klassiker nebenan, die weitestgehend im Originalzustand und mit wenig Laufleistung angeboten werden, stehen dort zehn teilweise hoch motorisierte Wagen der 1970er- bis 1990er-Jahre zum Verkauf.

Weitere Ziele für Einsteiger, Jäger und Sammler sind die Fahrzeugbörsen: Während das Parkhaus für Oldies und Youngtimer auf vier Rädern reserviert ist, bieten Privatleute ihre Motorräder auf der Zweiradbörse in Halle 1 an. Beim Teilemarkt in den Hallen 7 und 8 gibt es Ersatzteile, Literatur und Zubehör. Präsentationen von über 100 Oldtimerclubs sehen die Besucher in den Hallen 1, 2, 4, 5 und 6.

Die Bremen Classic Motorshow findet statt von Freitag bis Sonntag, 31. Januar bis 2. Februar 2020, in allen Hallen der Messe Bremen sowie in der mobilen Halle 8. Die Hallen sind von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet regulär 16 Euro. Besucher, die den Park+Ride-Service nutzen und ihr Auto im Parkhaus Airport Bremen parken, erhalten Karten für sich und ihre Mitreisenden schon für 14 Euro. Zudem bekommen sie für 7 Euro ein Parkticket, das zugleich als Fahrschein für die Straßenbahn gilt – die Mitfahrer eingeschlossen.

Mehr Infos: www.classicmotorshow.de

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