Coys Auktion Nürburgring (13. August 2011) – RückblickCoys Auction Nürburgring (13th August 2011) – ReviewCoys adjudication Nürburgring (13. Août 2011) – rétrospectiveCoys incanto Nürburgring (13. Agosto 2011) sguardo retrospettivo

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Coys Auktion Nürburgring 2011Coys Auktion Nürburgring 2011Coys Auktion Nürburgring 2011Coys beim Oldtimer-Grand-Prix, das heisst vor allem Sportwagen, Rennwagen und Cabrios. ClassicCarInvest war mit den Preis-Experten von classic-car-tax aus Castrop-Rauxel vor Ort und schaute dem Auktionator auf den Hammer.
52 Fahrzeuge hatten die Engländer am Nürburgring im Angebot, 31 davon wurden verkauft, mehrheitlich an Telefonbieter, wenige an Bieter im Zelt. Für die Überraschung des Nachmittags sorgte aber ausgerechnet kein Auto, sondern ein Kunstwerk. Lot Nr. 112, eine Plastik des britischen Künstlers Jay Burridge, zusammengestellt aus original Karosserieteilen des McLaren Formel 1 Renners, mit dem Ayrton Senna 1991 seinen letzten Weltmeistertitel errang. Hochinteressant, weil es seit jeher zur McLaren Firmenpolitik gehört, niemals Rennfahrzeuge oder auch nur Teile davon zu verkaufen oder anderweitig abzugeben. Hier aber kniff Teamchef Ron Dennis selbst ein Auge zu und überreichte die wertvollen Kohlefaserteile an den damaligen Kunststudenten Burridge, der daraus eine Art überdimensionalen Revell-Bausatz gestaltete. Angesetzt war ein Estimate von 35.000 bis 45.000 Euro, zwei Telefonbieter schraubten sich zum Schluss in Sekundenschnelle bis auf 165.000 Euro hoch – Applaus im Publikum.

Teuerstes Auto im Feld war ein Maserati MC12 Stradale aus dem Jahr 2006. Nur 55 Stück des Über-Dreizacks entstanden damals auf der technischen Basis des Ferrari Enzo Ferrari, dieses Exemplar hatte gerade mal 226 Auslieferungskilometer auf dem Tacho – Zustand mindestens 2+. Das Estimate war mit 570.000 bis 650.000 Euro angesetzt, der Hammer fiel bei 575.000 Euro.

Einsteigen, losfahren hieß das Motto bei Lot 146, einem 57er Ford Thunderbird, der vor einigen Jahren restauriert wurde und dem der classic-car-tax Mitarbeiter vor Ort eine 3+ ins Notenheft schrieb. Mit 33.000 Euro erzielte er genau die obere Grenze des Estimates.

Bei 130.000 Euro hängen blieb ein 54er Porsche 356 Continental, für den sich Coys zwischen 170.000 und 190.000 Euro erhofft hatte. Ein Matching Numbers Auto, das erst 2005 komplett restauriert wurde und selbst bei kritischer Betrachtung im Zustand 2+ dastand.

Vom Zustand nur unwesentlich schlechter, nämlich 2-, war Lot 141, ein Jaguar XK120 Roadster von 1952, der ebenfalls vor einigen Jahren restauriert und mit Coopercraft-Bremsen und leistungsstärkerem Anlasser behutsam modifiziert wurde. Hier fiel der Hammer bei 92.000 Euro.

Vollständige Ergebnisliste folgt in kürze!

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